Lukas Flöer baut 3D-Werbung für die größten deutschen Werbeflächen. Seit der 29-Jährige Metads vor drei Jahren gegründet hat, hat er seinen Umsatz vervierfacht – und große Kunden gewonnen.
Berlin. In den überdimensionalen Kopf von Lukas Flöer führen grüne Kabel. Er öffnet die Augen, blickt nach rechts, plötzlich bricht das Bild zusammen, durch die fallenden Pixel kriecht ein Roboter, der sich scheinbar aus der eckigen Fassade herauslehnt und über das Sony Center am Potsdamer Platz schaut.
Die 3D-Werbung, die hier auf 257 Quadratmetern in Berlin läuft, ist eine von Flöers Arbeiten. Mit seiner Firma Metads bespielt der 29-Jährige mittlerweile die größten Werbescreens in Deutschland.
Er zählt mehr als 50 Kunden, darunter so namhafte wie Netflix , Red Bull und Sephora. Vor Kurzem ließ er in Hamburg mit viel Tamtam den ersten 3D-Screen durch eine Drohne in hundert Meter Höhe ziehen.
Seine Umsätze wachsen, die Zahl der Mitarbeiter auch. Dabei schwächelt das Gros der Branche. Wie ist Flöer, der Metads erst vor drei Jahren gegründet hat, dieses Kunststück in einem so umkämpften Markt gelungen?
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