Mit diesem Tricks kommen Sie günstiger zum Luxusurlaub

Moritz Lindner, Chef des Luxusreiseportals Reisetopia, spricht über seine Tricks bei hochpreisigen Flügen und Hotels, die kuriosesten Wünsche von Kunden und die neue Lufthansa First Class.

Herr Lindner, Sie übernachten oft in Luxushotels. Was ist für Sie das Wichtigste bei solch einem Aufenthalt?
Das Thema Ausblick, auf etwas Spannendes zu schauen, ist für mich extrem wichtig. Am Meer will ich immer Meerblick haben. In Hongkong will ich die Skyline von weit oben sehen.

Was stört Sie besonders?
Wenn Sachen extra kosten. Man zahlt 1000 Euro die Nacht, hat Frühstück inklusive und ein Egg Benedict wird dann mit 22 Euro berechnet. Letztes Jahr hat mir meine Freundin als Überraschung einen Geburtstagskuchen organisiert – der stand mit über 50 Euro auf der Rechnung. Je höher der Anteil amerikanischer Gäste in einem Hotel ist, desto mehr Aufpreis für alles Mögliche gibt es in der Regel. Das finde ich ein Unding auf einem gewissen Preisniveau.

Wie kommt man an einen Luxusurlaub, den man sich eigentlich gar nicht leisten kann?
Ein großes Thema sind Hotelpunkte, mit denen kostenlose Nächte möglich sind. Bei Ketten wie Hilton, aber auch anderen Anbietern, kann man sich diese Punkte zeitweise sehr vergünstigt zukaufen.

Welche Rolle spielen Kreditkarten?
Eine große. Man kann sich die Punkte darüber strategisch zusammensammeln, etwa mit den Membership Rewards, die man bei American Express
Kreditkarten für jeden Euro Umsatz bekommt. Diese Rewards lassen sich dann in Punkte bei den Hotel- oder Vielfliegerprogrammen umwandeln. Wenn man dann noch Punkteboni für Neukunden mitnimmt, etwa indem man Freunde für eine Kreditkarte wirbt, kommen da schnell viele Punkte und damit kostenlose Übernachtungen oder Flüge zusammen.

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So einfach erstellen Sie sich einen eigenen Memecoin

Was Donald Trump kann, schafft unser Autor auch: Einen Memecoin zu erstellen, ist einfach. Damit Geld zu machen, ungleich schwerer. Ein Selbstversuch, der schon an Elon Musk zu scheitern drohte.

München. Donald Trump wirbelt die Finanzmärkte durcheinander. Und das nicht erst seit seinem Amtsantritt – sondern auch schon kurz davor: Am 15. Januar tauchte plötzlich eine Kryptowährung namens „$Trump“ auf, die der neue US-Präsident offiziell unterstützt.H+ Der Startkurs lag bei 7,30 Dollar. In weniger als zwei Tagen stieg die Marktkapitalisierung auf mehr als zehn Milliarden Dollar an.

Zwischenzeitlich war ein $Trump mehr als 73 Dollar wert. Kurz darauf startete „$Melania“, ein Coin inspiriert von Trumps Ehefrau. Die Marktkapitalisierung kletterte auch hier rasend schnell auf mehr als zwei Milliarden Dollar.

Was die Trumps können, will ich nun auch versuchen. Eine Sache vorweg: Ein Investment in solche Währungen ist wie Casinospielen. Es kann niemals eine seriöse Investmentempfehlung sein.

Trotzdem interessiert mich, wie diese Kryptohypes funktionieren. Wie einfach ist es, seinen eigenen Memecoin zu erschaffen? Und lässt sich mit solch einem Konstrukt wirklich das schnelle Geld verdienen?

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Europas steiniger Weg zur eigenen Chip-Produktion

Die EU bleibt ausgerechnet bei den strategisch wichtigen Halbleitern abhängig von Lieferanten aus Übersee. Das Problem sind nicht die Subventionen.

München, Madrid, Brüssel, Rom. Als Intel-Chef Pat Gelsinger im Frühjahr 2021 nach Brüssel reiste, war die europäische Hauptstadt wie ausgestorben. Auf dem Höhepunkt der Coronapandemie saßen die EU-Bürokraten vor den Bildschirmen zu Hause in ihren Heimatländern.

Chips waren zu jener Zeit absolute Mangelware. Das machte sich der Konzernherr aus Amerika zunutze, um Milliardensubventionen loszueisen. Die Grundlage für das ambitionierteste Förderprogramm in der neueren Geschichte Europas war gelegt, der Chips Act der EU. Vier Jahre später fällt die Bilanz mager aus. Für Gelsinger, aber auch für Europa.

Kurz vor Weihnachten hat der Intel-Verwaltungsrat den Manager angesichts horrender Verluste vor die die Tür gesetzt. Keinen Cent hat der US-Konzern bisher in Kontinentaleuropa investiert, dabei hatte allein Deutschland Intel zehn Milliarden an Staatszuschüssen zugesagt.

Und Europa hinkt bei den strategisch wichtigen Halbleitern nach wie vor hinterher. Andere Länder treiben die Aufholjagd bei den Chips entschlossen voran, vor allem die USA und China, aber auch Japan. Große, neue Fabriken in der EU lassen sich demgegenüber an einer Hand abzählen. Und das liegt nicht an den Subventionen, denn davon gibt es auch in der EU genug.

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Co-Autoren: Olga Scheer, Joachim Hofer, Sandra Louven

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Warum können wir nicht aufhören zu scrollen?

Ein Clip folgt dem nächsten, plötzlich sind Stunden vergangen: Was steckt hinter der endlosen Faszination von Social Media – und wie können Sie selbst dem Scroll-Rausch entkommen?

München. Wer viel Zeit in Bussen oder Bahnen verbringt, stößt unweigerlich auf sie: Menschen, die sich mit hektischen Daumenübungen durch Videoclips wischen. Ein Schnipsel endet, schon beginnt der nächste. Von Schminktipps zu Rezepten, zu Mutproben, zu Wahlkämpfern. Keine Pause, kein Ende, der ewige Feed.

Instagram mit seinen Reels, aber vor allem Tiktok scheinen immer unwiderstehlicher zu werden – und das nicht nur für junge Menschen. Woran liegt es, dass wir nicht so einfach mit dem App-Konsum aufhören können? Und wie können wir Kinder und Jugendliche besser vor dem Scroll-Rausch in sozialen Medien schützen?

Für jedes neue Video schüttet unser Gehirn Dopamin aus. Der Botenstoff ist in unserem Körper für die Glücksgefühle verantwortlich. Die kurzen, schnell konsumierbaren Clips versorgen das Hirn mit einem Glücksmoment nach dem anderen. Das Prinzip erinnert an einen Spielautomaten, bei dem man nie weiß, welche Kombination aus Früchten oder Zahlen als Nächstes kommt.

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