Gerangel um Liefermengen beim Corona-Impfstoff

Ein Engpass bei den Impfstoff-Lieferungen von Pfizer und Biontech sorgt für Unruhe in der Politik. Aus den Kommunen kommt Kritik, die Kanzlerin versucht zu beruhigen.

Frankfurt, Düsseldorf, Berlin, Brüssel, Rom. Der Kampf gegen die Corona-Pandemie wird zusehends von einem Streit um Impfstoff-Lieferungen überlagert. Für Unmut in Teilen der Politik sorgt vor allem die Ankündigung des US-Konzerns Pfizer und der Mainzer Biotechfirma Biontech, die Produktion und die Auslieferungen ihre Covid-Impfstoffs vorübergehend zu reduzieren.

Der Grund: Ausbauarbeiten am Pfizer-Standort im belgischen Puurs, um die Produktionskapazitäten zu erweitern. „Das ist ein Thema, das verärgert“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Die Begründung sei zwar verständlich und auch gut. „Aber es ist sehr unbefriedigend, dass das über Nacht mitgeteilt wurde.“ Besonders heftige Kritik regte sich in Italien, wo die Regierung sogar rechtliche Schritte gegen Pfizer nicht ausschließt.

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Co-Autoren: Siegfried Hofmann, Bert Fröndhoff, Gregor Waschinski, Hans-Peter Siebenhaar

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Digitaler, grüner, resilienter: Das ist Italiens Plan für die Welt

Europas drittgrößte Volkswirtschaft übernimmt den Vorsitz der Industrienationen. Was Italien mit der G20-Präsidentschaft vorhat – und wie der Fahrplan trotz Regierungskrise aussieht.

Rom. People, Planet, Prosperity: Auch wenn das die drei Säulen von Italiens G20-Präsidentschaft sind, wird ein weiteres P-Thema sich unausweichlich nach vorn drängen: die Pandemie – und eine globale Antwort darauf. Italien übernimmt die Führung der größten Industrienationen in einer kritischen Phase. Das Land befindet sich noch immer mitten in der zweiten Corona-Welle. Gleichzeitig wackelt seit Wochen die Regierung des Landes.

Trotzdem steht Italiens Fahrplan für die Welt: Geht es nach der Regierung, sollen die G20-Staaten den weltweiten Zugang zu Diagnosen, Therapien und Corona-Impfstoffen ermöglichen – und sich für die Zukunft wappnen, in der ähnliche Pandemien drohen könnten. Gleichzeitig hofft man auf verbindliche Zusagen beim Klimaschutz, will Technologien und Innovationen für ein grüneres Wachstum fördern.

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Schulen geöffnet trotz Lockdown – diese Länder handeln anders als Deutschland

Vor allem in Südeuropa wird anders als in Deutschland weiter im Klassenzimmer unterrichtet. Schlechte Erfahrungen mit dem Fernunterricht sind der Hauptgrund.

Athen, Madrid, Paris, Rom, Stockholm, Zürich. Für Angela Merkel war die Sache klar: Wegen der Mutation des Coronavirus bleiben die Schulen in Deutschland noch mindestens bis Mitte Februar zu. Auch die Niederlande und Großbritannien haben ihre Schulen jüngst erneut geschlossen. Und das, obwohl zahlreiche Regierungen in Europa nach der ersten Pandemiewelle beteuert hatte, den Kindern nicht so schnell wieder die Pforten der Klassenräume zu verschließen.

Doch Europa ist bei diesem Thema geteilter Meinung. Vor allem im Süden – in Frankreich, Griechenland und Spanien, aber auch in der Schweiz – bleiben die Schulen offen, obwohl sich der Rest des Landes im Lockdown befindet.

Die wichtigsten Gründe dafür sind psychische Belastungen der Kinder durch Fernunterricht, Lernverluste samt späterer Einkommenseinbußen sowie die Benachteiligung von sozial Schwachen, die zu Hause keine eigenen Computer oder keinen schnellen Internetanschluss für den Online-Unterricht besitzen.

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Co-Autoren: Gerd Höhler, Sandra Louven, Thomas Hanke, Helmut Steuer, Jakob Blume

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Italiens Premier gewinnt die Vertrauensfrage – seine Mehrheit bleibt wackelig

Der italienische Ministerpräsident hat die Vertrauensfrage in beiden Parlamentskammern gewonnen. Sein Amt hat Giuseppe Conte aber nur vorerst gesichert.

Rom. Nach einer stundenlangen Debatte begann um 21.19 Uhr der Showdown für Italiens Premier: Jeder einzelne Senator wurde aufgerufen, nach seinem „Si“ oder „No“ befragt. Um 22.33 Uhr gab es dann endlich das Auszählungsergebnis im Parlament: 156 Senatoren stimmten für Giuseppe Conte, 140 gegen ihn.

Der 56-Jährige bleibt damit im Amt. Aber die absolute Mehrheit hat er verpasst. Dafür wären 161 Stimmen nötig gewesen. Nur weil sich die 16 Senatoren von Italia Viva (IV) enthielten, reichte die einfache Mehrheit.

IV, die Partei von Ex-Premier Matteo Renzi, hatte das politische Chaos vergangene Woche mit dem Rückzug aus der Regierung erst verursacht. Um dauerhaft weiter zu regieren, ist dieses Konstrukt der Minderheitenregierung aber sehr wackelig.

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