Solarstrom vom Acker – Wo Südeuropas Landwirtschaft Maßstäbe setzt

Photovoltaik könnte in Europas Landwirtschaft bald eine wichtige Rolle spielen – vor allem in einer Region. Noch stehen den erhofften Vorteilen hohe Kosten entgegen.

Finca Daramezas, Rom, Düsseldorf. Die Weinstöcke der spanischen Finca Daramezas reihen sich kilometerlang vor den sanft geschwungenen Hügeln bei Toledo. Das junge Grün von Reben und Feldern leuchtet in der Sonne, die Vögel singen dazu. Ein Idyll, doch eins in akuter Gefahr. Die Höchsttemperatur lag in diesem April im Schnitt bei 31 Grad – drei Grad mehr als in den sechs Jahren zuvor.

Drei Grad mehr. Das ist nach jetzigem Stand ein Blick in die globale Zukunft. Der Weltklimarat sieht die Erderwärmung im Jahr 2100 im Durchschnitt bei 3,2 Grad. Wirtschaftlich, gesellschaftlich und ökologisch beherrschbar wären dagegen gerade mal 1,5 bis zwei Grad.

„Der Klimawandel lässt die Temperatur jedes Jahr steigen – das bedeutet Stress für die Pflanzen“, sagt Miguel Tejerina Sanz, Chef der 250 Hektar großen Weinplantage. Daramezas ist eine von zwei Fincas der viñedas del Tajo, die zu den Gruppen González Byass und Grupo Emperador gehören. Diese suchen nach Wegen, die Reben besser vor Sonne und Trockenheit zu schützen. Helfen soll ein Pilotprojekt mit dem spanischen Energiekonzern Iberdrola und zwei weiteren Partnern.

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Co-Autorinnen: Sandra Louven, Kathrin Witsch

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