Die Sicherheit von Spitzenmanagern kostet viel Geld. Wie gut schützen deutsche Unternehmen ihr Führungspersonal? Und wer verdient daran? Ein Überblick.
Berlin, Düsseldorf. Die Sicherheit der Manager wird auch auf einem Seegrundstück im Süden Berlins verteidigt. Draußen schunkeln Segelboote am Steg, drinnen tritt Marcel Bergeler (Name geändert) ins Büro. Der ehemalige Personenschützer bildet den Nachwuchs für seine Branche aus. „Ein dicker Oberarm und ein fester Blick reichen nicht“, sagt der 50-Jährige, obwohl er nachweislich über beides verfügt.

Bergeler konzipiert zurzeit für die Sicherheitsakademie Berlin den neuen Lehrgang Personenschutz. „Wir müssen die Seminare immer wieder anpassen, zum Beispiel an die technische Entwicklung“, sagt er. Vor zehn Jahren sei ein Jammer – ein Gerät, das den Funkverkehr stört – groß und teuer wie ein Kleinbus gewesen. „Heute kostet der 3,50 Euro auf dem Flohmarkt.“
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Co-Autor: Lars-Marten Nagel
