Ist Europa bereit für Trumps Comeback?

Nach dem Sieg Donald Trumps bei der US-Präsidentschaftswahl stellt sich die EU auf vier schwierige Jahre ein. Welche Konfliktfelder sich auftun und wo die Europäer handeln müssen.

Brüssel, Paris, Kiew, München. Die Europäer wachten am Mittwoch zu der Nachricht auf, die viele seit Langem befürchtet hatten. Der Sieg des Republikaners Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl bedeutet, dass die EU sich auf vier konfliktreiche Jahre mit ihrem wichtigsten Partner einstellen muss.

Gleich am Morgen telefonierten Bundeskanzler Olaf Scholz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron miteinander. „Wir werden uns in diesem neuen Kontext für ein geeinteres, stärkeres und souveräneres Europa einsetzen“, schrieb Macron hinterher auf der Onlineplattform X. „Dabei werden wir mit den Vereinigten Staaten von Amerika zusammenarbeiten und unsere Interessen und Werte verteidigen.“

Anders als nach Trumps erstem Wahlsieg im Jahr 2016 fühlen sich die Europäer diesmal vorbereitet. Die zentrale Botschaft aus den Hauptstädten lautete daher: Es gibt keinen Grund zur Panik. „Wir kennen Trump“, sagt ein EU-Diplomat. „Wir wissen, dass man mit ihm verhandeln kann.“

In den vergangenen Wochen haben die EU-Kommission und Vertreter der Mitgliedstaaten intern verschiedene Szenarien durchgespielt, was in der Handelspolitik und der Außenpolitik drohen könnte – und mögliche Antworten überlegt.

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Co-Autoren: Mareike Müller, Carsten Volkery, Gregor Waschinski

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