Bürgermeister von Melonis Gnaden – Warum dieser Deutsche Florenz regieren will

Eike Schmidt führte die Uffizien in Florenz, eines der berühmtesten Museen der Welt. Nun tritt er bei der Bürgermeisterwahl in der Stadt an – unterstützt von der rechten Meloni-Koalition. Wieso tut er sich das an?

Florenz. Jahrelang führte Eike Schmidt mit den Uffizien eines der bedeutendsten Museen der Welt. Nun will der Deutsche, der im vergangenen Sommer auch die italienische Staatsbürgerschaft angenommen hat, Bürgermeister in seiner Wahlheimat Florenz werden.

Er tritt für die Wahl am 8. und 9. Juni zwar mit einer bürgerlichen Liste an – wird aber tatkräftig von der rechten Regierungskoalition um Ministerpräsidentin Giorgia Meloni unterstützt.

Für die ist Schmidts mittiger Kurs die einzige Chance, die linke Hochburg zu erobern, die seit 29 Jahren von den Sozialdemokraten regiert wird. Warum tut sich Schmidt den Schritt in die Politik an – und hat er ein reines Gewissen, die Rechten als Steigbügelhalter zu nutzen? 

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