Warum Italiens Wirtschaft stärker wächst als die Deutschlands

Nach Giorgia Melonis Wahlsieg fürchteten Investoren eine Abkehr von der EU und hohe neue Schulden. Doch Italien steht deutlich besser da – das hat mehrere Gründe.

Rom. Eigentlich sind es italienische Politiker gewohnt, Wachstumsaussichten nach unten zu korrigieren. Gerade passiert das Gegenteil. Die italienische Wirtschaft brummt – allein im letzten Quartal 2023 wuchs sie im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,6 Prozent.

Zum Vergleich: Die deutsche Wirtschaft schrumpfte im selben Zeitraum um 0,3 Prozent. Für das Gesamtjahr 2023 steht bei Italien ein Plus von 0,9 Prozent, deutlich über den Regierungsprognosen.

Es ist nicht nur eine Momentaufnahme: Das italienische Statistikamt Istat hat jüngst vorgerechnet, dass Italiens reales Bruttoinlandsprodukt (BIP) seit dem vierten Quartal 2019 um 4,2 Prozent gewachsen ist. Obwohl der wirtschaftliche Einbruch im Coronajahr 2020 stärker war als in Frankreich und Deutschland, hat sich Italien deutlich schneller wieder erholt und die beiden anderen großen Volkswirtschaften der Euro-Zone im Vierjahresvergleich überholt.

Der Trend dürfte in diesem Jahr weitergehen. Italiens Wirtschaft soll laut OECD um 0,7 Prozent wachsen, die deutsche nur um 0,3 Prozent.

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