Digitale Kunst: Handelsblatt-Cover und Rom-Fotos als NFT

Jeden Monat stellen wir die zwei schönsten Handelsblatt-Cover als NFTs auf die Blockchain. Was als Selbstversuch in Deutschlands größter Wirtschaftszeitung gestartet ist, ist mittlerweile zu einem Projekt mit dauerhafter Utility für die Holder geworden: Besitzer der Handelsblatt-NFTs haben immer wieder die Chance auf Tickets zu exklusiven Handelsblatt-Veranstaltungen. Obendrein verkaufe ich meine Rom-NFTs, die hier in meiner Zeit als Korrespondent in Italien entstanden sind. Auch diese kommen mit einem Nutzen in der realen Welt: Wer sich eines kauft, bekommt einen Aperitivo von mir in der italienischen Hauptstadt (oder nach Absprache auch anderswo)!

Handelsblatt-Titel aus Januar 2022.
Illustration: Foreal

Die digitalen Freitagstitel sind die ersten „Non-fungiblen Token“ in der Handelsblatt-Geschichte. Die Cover hat mir unser Art Director Michel Becker – in Absprache mit den Illustratoren – zur Verfügung gestellt.

Die Titelblätter verkaufen wir so, wie sie auch ganz real am Kiosk als Wochenendausgabe erschienen sind: mit dem orangenen Handelsblatt-Schriftzug und der Überschrift.

Zusätzlich gab es die Titelblätter dann aber auch noch als reine Illustrationen: ohne Schriftzüge, ohne „störendes Beiwerk“, also einfach nur die reine Kunst.

Handelsblatt-Titel im Mai 2022
Illustration: Stephan Schmitz

Alle Cover habe ich bei der NFT-Plattform OpenSea verkauft. Damit auch die Illustratoren etwas von der Aktion haben, geht die Hälfte der generierten Einnahmen an die freischaffenden Künstler und Kreativagenturen, die hinter den tollen Entwürfen stehen.

Am Ende des Selbstversuchs haben wir den NFTs zudem eine „Utility“ gegeben, einen Nutzen in der physischen Welt: Alle Käufer der Handelsblatt-Cover haben ein exklusives Ticket zum Handelsblatt-Korrespondentenabend Mitte Juni in Düsseldorf bekommen.

Dort kamen all wir in die Welt Ausgeschwärmten erstmals seit der Pandemie wieder zusammen und haben über „unsere“ Länder gesprochen. Im Anschluss konnte ich mich bei Bier und Wein mit drei netten Käufern der Cover über die NFT-Welt austauschen.

Blick von der Engelsburg in Rom.
Foto: Christian Wermke

Gleichzeitig habe ich eine Kollektion mit privaten Aufnahmen erstellt. Es sind allesamt Fotos, die ich hier in Italien während meiner Korrespondentenzeit gemacht habe. In „Secrets of Rome“ habe ich zehn bekannte und weniger bekannte Orte der Hauptstadt künstlerisch vererwigt. Fünf davon sind schon verkauft, fünf sind noch zu haben.

Diese NFTs gibt es für 0,05 Ether. Auch hier inklusive eines kleines Gimmicks: Wer eines der Fotos kauft, den lade ich in Rom zu einem Aperitivo ein. Einfach nach dem Kauf melden und wir finden einen Termin. Ich bin gespannt, ob Ihnen meine Aufnahmen gefallen – und freue mich über Feedback und Anregungen unter wermke@handelsblatt.com oder via Twitter.

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Shoppen, Urlaub buchen, Miete zahlen – So werden Sie Meilenmillionär, ohne Vielflieger zu sein

Es lohnt sich, auch kleine Meilenwerte zu sammeln – und das jeden Tag, nicht nur beim Fliegen. So lassen sich beim Einlösen Hunderte bis Tausende Euro sparen.

Rom. Seit ich in Italien lebe, fliege ich kaum noch. Die Bahn hier ist so schnell, modern und günstig, dass sich Fliegen nur lohnt, wenn man nach Sizilien und Sardinien muss. Habe ich deshalb aufgehört mit dem Meilensammeln? Auf gar keinen Fall! Ich sammle weiter jeden Tag – und das ganz nebenbei.

Beispiele gefällig? Vor Kurzem habe ich in einem Melia-Hotel übernachtet. Gutschrift bei Lufthansas Programm Miles & More: 773 Prämienmeilen. Oder der letzte Trip nach Florenz, eine Automiete bei Sixt: 500 Meilen. Es funktioniert aber nicht nur beim Reisen, sondern auch beim Eisessen, im Supermarkt oder im Restaurant: Ich zahle fast alle Ausgaben per Kreditkarte, die mir bei jedem Umsatz Meilen bringt – und mich damit näher an den nächsten Freiflug.

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Höchstens 15 Prozent teurer und fast keine Steuern: So bremsen andere Länder die Energiepreise

Mehrere europäische Staaten haben Grenzen bei Strom- und Gastarifen gesetzt. Die verschiedenen Regierungen geben dafür Milliardensummen aus – auf höchst unterschiedliche Weise.

Madrid, Paris, Athen, Wien, Rom, Stockholm. Deutschland ist im europäischen Vergleich spät dran mit seiner Gaspreisbremse. Mehrere EU-Staaten haben angesichts der explodierenden Energiepreise bereits Obergrenzen bei den Strom- und Gastarifen für Endverbraucher gesetzt. Anstatt eines Preisdeckels setzen einige Länder auf steuerliche Instrumente. Ein Überblick.

Frankreich hat bereits vor einem Jahr eine Obergrenze bei den Gastarifen: Die Preise für Privathaushalte sind auf dem Niveau von Oktober 2021 eingefroren. Die Strompreise durften in diesem Jahr um maximal vier Prozent steigen.

Im kommenden Jahr dürfen die Versorger ihre Tarife bei Strom und Gas um maximal 15 Prozent erhöhen. Die Differenz zwischen den explodierenden Großmarktpreisen und den gedeckelten Tarifen schultert der Staat. Mehr als 20 Milliarden Euro hat die Regierung in Paris dafür bereits ausgegeben.

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Co-Autoren: Sandra Louven, Gregor Waschinski, Torsten Riecke, Gerd Höhler, Daniel Imwinkelried, Helmut Steuer

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Vier Fragen zur Italien-Wahl – So geht es in Rom jetzt weiter

Wie lange braucht es für die Regierungsbildung, und warum ist Giorgia Meloni als Premierministerin nicht gesetzt? Vier Fragen und Antworten zur Parlamentswahl in Italien.

Rom. Giorgia Meloni und ihre Partei Fratelli d’Italia haben die Parlamentswahl eindeutig gewonnen. 26 Prozent der Stimmen holten die Postfaschisten am Sonntag. Das Bündnis mit der rechten Lega von Matteo Salvini und der rechtskonservativen Forza Italia von Silvio Berlusconi hat in beiden Parlamentskammern eine klare Mehrheit.

Wie genau geht es jetzt in Italien weiter? Wie lange wird es dauern, bis die Rechten die Regierung übernehmen können, welche Hürden gibt es noch für Meloni und ihre Mitstreiter? Das sind die vier wichtigsten Fragen zur Italien-Wahl:

1) Wann tritt das neue Parlament erstmals zusammen? In der Verfassung ist festgeschrieben, dass das Parlament spätestens 20 Tage nach der Wahl einberufen werden muss. Der Stichtag dafür ist also der 13. Oktober. Bevor das geschieht, müssen die 600 neu gewählten Parlamentarier (200 im Senat, 400 in der Abgeordnetenkammer) aber Fraktionen bilden. Bei der ersten Einberufung des Parlaments werden dann die Präsidenten beider Kammern gewählt.

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Sie hat eine „gewisse Abneigung“ gegen Deutschland und regiert bald Italien: Das ist Giorgia Meloni

Italien hat gewählt, Giorgia Meloni wird neue Regierungschefin in Rom. Ihre Abneigung gegenüber Deutschland verheimlicht sie nicht.

Genua Giorgia Meloni ist sichtlich bewegt, als sie am frühen Montagmorgen vor ihre Anhänger tritt: „Das ist eine Nacht des Stolzes, der Erlösung, der Tränen, der Umarmungen, der Träume, der Erinnerungen“, sagt die Parteichefin der Fratelli d’Italia (FDI). Bei der Parlamentswahl am Sonntag hat ihr rechtes Bündnis die klare Mehrheit in beiden Parlamentskammern geholt.

„Wenn wir dazu aufgerufen werden, diese Nation zu regieren, dann werden wir es für alle tun“, für alle Italiener. Sie will das Land wieder einen, das sich in den vergangenen Wahlkampfwochen stark in zwei Lager gespalten hat.

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