Digitale Kunst: Handelsblatt-Cover und Rom-Fotos als NFT

Wie erstellt man digitale Kunst? Wie lässt sich ein NFT verkaufen – ein einmaliges digitales Produkt, fälschungssicher auf der Blockchain gespeichert? Mittlerweile ist mein Selbstversuch erschienen, alle Handelsblatt-Cover sind bereits verkauft! Aber noch immer gibt es sieben meiner Rom-Fotos. Wer sich eines kauft, bekommt einen Aperitivo von mir in der italienischen Hauptstadt!

Handelsblatt-Titel aus Januar 2022.
Illustration: Foreal

Sechs digitale Cover haben wir verkauft – die ersten „Non-fungiblen Token“ in der Handelsblatt-Geschichte. Die Cover hat mir unser Art Director Michel Becker – in Absprache mit den Illustratoren – freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Es gab die Titelblätter einmal so, wie sie auch ganz real am Kiosk als Wochenendausgabe erschienen sind: mit dem orangenen Handelsblatt-Schriftzug, der Ausgaben-Nummerierung, dem Strichcode für den Einzelhandel, den Preisangaben (siehe links).

Zusätzlich gab es die Titelblätter dann aber auch noch als reine Illustrationen: ohne Schriftzüge, ohne „störendes Beiwerk“, also einfach nur die reine Kunst.

Illustration zum Handelsblatt-Titel „Traumberuf Privatier“, Dezember 2021.
Illustration: Stephan Schmitz

Alle Cover habe ich bei der NFT-Plattform OpenSea für 0,046 Ether verkauft, umgerechnet waren das rund 85 Euro. Warum dieser krumme Preis? Weil das Handelsblatt 1946 gegründet wurde – und in diesem Mai 76 Jahre alt geworden ist. Damit auch die Illustratoren etwas von der Aktion haben, geht die Hälfte der generierten Einnahmen an die freischaffenden Künstler und Kreativagenturen, die hinter den tollen Entwürfen stehen.

Am Ende des Selbstversuchs haben wir den NFTs zudem eine „Utility“ gegeben, einen Nutzen in der physischen Welt: Alle Käufer der Handelsblatt-Cover bekommen ein exklusives Ticket zum Handelsblatt-Korrespondentenabend am 14. Juni 2022 in Düsseldorf.

Dort kommen all wir in die Welt Ausgeschwärmten erstmals seit der Pandemie wieder zusammen und sprechen über „unsere“ Länder. Noch haben sich nicht alle Cover-Käufer gemeldet. Kontaktieren Sie mich gern direkt, um Ihr Ticket zu „claimen“, wie es so schön in der NFT-Welt heißt: wermke@handelsblatt.com

Blick von der Engelsburg in Rom.
Foto: Christian Wermke

Gleichzeitig habe ich eine Kollektion mit privaten Aufnahmen erstellt. Es sind allesamt Fotos, die ich hier in Italien während meiner Korrespondentenzeit gemacht habe. In „Secrets of Rome“ habe ich zehn bekannte und weniger bekannte Orte der Hauptstadt künstlerisch vererwigt drei davon sind schon verkauft, sieben sind noch zu haben.

Diese NFTs sind für 0,02 Ether zu haben, kosten also weniger als die Hälfte der Handelsblatt-Cover. Auch hier gibt es ein kleines Gimmick: Wer eines der Fotos kauft, den lade ich in Rom zu einem Aperitivo ein. Einfach nach dem Kauf melden und wir finden einen Termin. Ich bin gespannt, ob Ihnen meine Aufnahmen gefallen – und freue mich über Feedback und Anregungen unter wermke@handelsblatt.com oder via Twitter.

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Wie ich mein erstes NFT verkaufte – und damit nicht zum Millionär wurde

Pixelige Vögel oder Affenbilder haben Menschen zu Reichtum gebracht. Ein NFT erstellen – wie geht das eigentlich? Ein Selbstversuch in fünf Akten.

Rom. Aufwendige Recherchen fangen im Journalismus oft simpel an. Diese hier begann Anfang des Jahres mit einem Arbeitsauftrag in einem Satz: „Erstell doch mal ein NFT, versuche, es zu verkaufen, und schreib über Deine Erfahrungen.“ Ich musste bei NFT sofort an diese digitalen Sammelbildchen denken, die zu absurd hohen Preisen versteigert werden. Aber mehr wusste ich auch nicht. Ich stand im digitalen Nirgendwo.

NFT, die Abkürzung steht für „Non-Fungible Token“, unveränderbare Dateien, die fälschungssicher auf der Blockchain gespeichert werden – wie in einem digitalen Kassenbuch. Fast alles kann solch ein Unikat sein: ein Foto, ein Video, Sounds, Grafiken.

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Etwas mehr Hintergrund zur Story lesen Sie hier.

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Städtetrip nach Paris oder Rom ohne Touristen-Massen – noch geht das

Erstmals seit Beginn der Pandemie kommen wieder fast so viele Besucher in die klassischen Urlaubsziele wie vorher. Das gilt jedoch nicht für die Metropolen – aus zwei Gründen.

Athen, Wien, Paris, Madrid, Rom. Die Hoteliers in Europa atmen auf: Die Branche, die wie kaum eine andere unter dem Coronavirus gelitten hat, spürt in diesem Jahr eine deutliche Erholung. Einige griechische Inseln haben bereits mehr Gäste gemeldet als im bisherigen Rekordjahr 2019.

In den Städten allerdings bleibt der Ansturm bisher aus. Selbst einstige Besuchermagneten wie Barcelona oder Venedig liegen derzeit noch weit unter dem Vorkrisenniveau.

Carlos Cendra von der spanischen Tourismusberatung Mabrian nennt als Gründe das brachliegende Geschäft mit asiatischen Touristen sowie weniger Besucher aus den USA, die gerade erst wieder anfangen zu buchen.

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Co-Autoren: Gerd Höhler, Sandra Louven, Daniel Imwinkelried, Tanja Kuchenbecker

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Flughafen Rom will zum Lufthansa-Hub werden – und als erster in Europa Flugtaxis anbieten

Airport-Chef Troncone wünscht sich die Lufthansa als Käufer der Alitalia-Nachfolgerin ITA. Schon 2024 soll sein Flughafen dann zum Vorreiter bei Flugtaxis werden.

Rom. Corona bremst das Flugaufkommen auch im dritten Pandemie-Jahr weiter aus: An Ostern verzeichnete Italiens größter Flughafen Rom-Fiumicino ein Volumen von 65 Prozent verglichen mit normalen Zeiten. „Wir sehen aber eine starke Erholung auf der Kurz- und Mittelstrecke“, sagt Airport-Chef Marco Troncone im Gespräch mit dem Handelsblatt. Bei Europaflügen sei man schon fast bei 90 Prozent.

Die Menschen wollten trotz Pandemie und Ukrainekrieg wieder reisen. Was fehlt sind laut Troncone aber die Langstrecken, vor allem der asiatische Markt. Vor der Pandemie lag der Anteil der Asien-Reisenden bei zehn Prozent. „Eine Zahl, die sehr schnell gewachsen ist und auch abseits der Fliegerei sehr wichtig war“, erklärt Troncone, der den Flughafenbetreiber Aeroporti di Roma seit gut zwei Jahren führt.

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