Digitale Kunst: Handelsblatt-Cover und Rom-Fotos als NFT

Jeden Monat stellen wir die zwei schönsten Handelsblatt-Cover als NFTs auf die Blockchain. Was als Selbstversuch in Deutschlands größter Wirtschaftszeitung gestartet ist, ist mittlerweile zu einem Projekt mit dauerhafter Utility für die Holder geworden: Besitzer der NFTs haben immer wieder die Chance auf Tickets zu exklusiven Handelsblatt-Veranstaltungen. Obendrein verkaufe ich meine Rom-NFTs, die hier in meiner Zeit als Korrespondent in Italien entstanden sind. Auch diese kommen mit einem Nutzen in der realen Welt: Wer sich eines kauft, bekommt einen Aperitivo von mir in der italienischen Hauptstadt (oder nach Absprache auch anderswo)!

Handelsblatt-Titel aus August 2022.
Illustration: Mona Eing & Michael Meissner

Die Freitagstitel sind die ersten „Non-fungiblen Token“ in der Handelsblatt-Geschichte, digitale Kunst, für immer fälschungssicher gespeichert auf der Blockchain. Die Cover hat mir unser Art Director Michel Becker – in Absprache mit den Illustratoren – zur Verfügung gestellt.

Alle Cover werden über die größte NFT-Plattform OpenSea angeboten. Weil das Handelsblatt im Jahr 1946 geboren wurde, lag der Einstiegspreis für das Jahr 2022 bei 0,046 ETH pro Cover. Derzeit liegt der Preis bei 0,05 Ether pro Stück.

Damit auch die Illustratoren etwas von der Aktion haben, geht die Hälfte der generierten Einnahmen an die freischaffenden Künstler und Kreativagenturen, die hinter den tollen Entwürfen stehen.

Handelsblatt-Titel im Mai 2022
Illustration: Stephan Schmitz

Die erste Veranstaltung, bei der alle NFT- Halter kostenlose Tickets erhalten konnten, war der exklusive Handelsblatt-Korrespondentenabend Mitte Juni 2022 in Düsseldorf.

In Zukunft wird es immer wieder Verlosungen von Event-Tickets und besondere Aktionen für die NFT-Halter geben. Zwei Cover kommen pro Monat dazu, der maximale jährliche Supply liegt damit bei 24 NFTs.

Wer sich bis 20. Februar 2023 ein Cover kauft, kann an der Verlosung eines Präsenztickets für die Handelsblatt-Veranstaltung „Crypto Finance“ am 28./29.3. in Frankfurt teilnehmen. Gegenwert des Gewinns: 1600 Euro! Jedes Cover-NFT gilt dabei als ein Los.

Blick von der Engelsburg in Rom.
Foto: Christian Wermke

Gleichzeitig habe ich eine Kollektion mit privaten Aufnahmen erstellt. Es sind allesamt Fotos, die ich hier in Italien während meiner Korrespondentenzeit gemacht habe. In „Secrets of Rome“ habe ich zehn bekannte und weniger bekannte Orte der Hauptstadt künstlerisch vererwigt. Acht davon sind schon vergeben, zwei sind noch zu haben.

Diese NFTs gibt es für 0,03 Ether. Auch hier inklusive eines Gimmicks: Wer eines der zwei verbleibenden Fotos kauft, den lade ich in Rom zu einem Aperitivo ein. Einfach nach dem Kauf melden und wir finden einen Termin, notfalls auch woanders.

Ich freue mich über Feedback und Anregungen unter wermke@handelsblatt.com, via Twitter oder gern auch bei LinkedIn.

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Ungenutzte EU-Fördermilliarden – Woran Italien und Spanien scheitern

Die Verwendung der Mittel aus dem Corona-Wiederaufbaufonds kommt kaum in Gang. Viele geplante Projekte sind noch nicht einmal ausgeschrieben.

Madrid, Rom. In Italien und Spanien werden erste Forderungen laut, die Frist für die Nutzung des Wiederaufbaufonds zu verlängern. Die zwei Länder sind die mit Abstand größten Empfänger der Gelder und erhalten jeweils rund 70 Milliarden Euro allein an nicht rückzahlbaren Hilfen. Die EU-Regeln sehen vor, dass die Gelder bis 2026 ausgegeben werden müssen. Doch das läuft in Rom und in Madrid langsamer als geplant.

Gründe sind vor allem die umfangreiche Bürokratie, komplexe Regeln der Fonds und steigende Energiekosten, die geplante Baumaßnahmen vereiteln. Nun mehren sich angesichts der abebbenden Pandemie und der akuten Energiekrise Stimmen, die eine grundsätzliche Umwidmung der Coronahilfen fordern.

Die EU hat sich vor zwei Jahren erstmals dazu durchgerungen, gemeinsam Schulden aufzunehmen, und rief einen Wiederaufbaufonds von sagenhaften 750 Milliarden Euro ins Leben.

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Co-Autorin: Sandra Louven

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Rechtes Bündnis am Ziel: Giorgia Meloni als Regierungschefin vereidigt

Das rechte Dreierbündnis geriet zuletzt durch die Russlandfreundschaft von Silvio Berlusconi ins Wanken. Doch nun hat Italiens Wahlsiegerin Meloni ihr Kabinett vorgestellt.

Rom. Die Beratungen mit dem Staatspräsidenten dauerten gerade mal elf Minuten: Dann kamen Giorgia Meloni und ihre rechten Mitstreiter schon wieder aus dem Quirinalspalast in Rom heraus. „Wir sind bereit, und wir wollen in der kürzestmöglichen Zeit voranschreiten“, erklärte die Parteichefin der postfaschistischen Fratelli d’Italia (FDI) am Freitagvormittag.

Meloni ist als erste Frau in der Geschichte Italiens im Amt der Regierungschefin vereidigt worden. Die Parteichefin der postfaschistischen Fratelli d’Italia legte dazu am Samstagvormittag vor Staatschef Sergio Mattarella den Eid ab. Auch die Frauen und Männer ihres Kabinetts wurden im Quirinalspalast in Rom eingeschworen.

Noch gibt es eine formale Hürde: Meloni muss in der kommenden Woche in beiden Parlamentskammern die Vertrauensfrage überstehen. Das gilt allerdings als Formsache: Das Dreierbündnis aus FDI, der rechten Lega unter Matteo Salvini und der konservativen Forza Italia von Silvio Berlusconi hat in beiden Kammern eine deutliche Mehrheit.

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Europafreundlich und moderat: Das sind die wichtigsten Köpfe in Italiens neuem Kabinett

Giorgia Meloni hat ihre Kabinettsliste präsentiert. Neuer Außenminister wird der Europakenner Antonio Tajani. Aber auch der Blick auf andere Ressorts dürfte die Partner in Brüssel versöhnlich stimmen.

Rom. Italiens neuer Außenminister ging schon am Donnerstag auf Dienstreise – noch bevor er überhaupt seinen Amtseid geleistet hat: Antonio Tajani flog von Rom nach Brüssel, zum Treffen der Europäischen Volkspartei. Seine Mission: das zu kitten, was sein Parteichef Silvio Berlusconi zuvor zerstört hatte. Der 86 Jahre alte Ex-Premier und Vorsitzende von Forza Italia hatte diese Woche mit dem Aufflammen seiner Putin-Freundschaft, dem Verständnis für die Ukraine-Invasion und Erzählungen über Wodkaflaschen zum Geburtstag für ein außenpolitisches Desaster gesorgt.

Tajani musste die berechtigten Zweifel in Brüssel darüber zerstreuen, wie europafreundlich und transatlantisch ausgerichtet die künftige italienische Regierung überhaupt noch sein kann. Italiens Staatspräsident Sergio Mattarealla hatte offenbar weniger Bedenken: Am frühen Freitagabend erteilte er Wahlsiegerin Giorgia Meloni, Chefin der postfaschistischen Partei Fratelli d’Italia, den Regierungsauftrag. Nach dem Gespräch trat Meloni vor die Presse – und verlas die Liste ihres Kabinetts.

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